Minoritätenspiel — Begrenzte Rationalität & Phasenübergänge

Interaktive Minoritätenspiel-Simulation: Erkunden Sie N-Agenten-Selbstorganisation, Strategieemergenz und Effizienz-Phasenübergänge

Teilnahme A(t) Teilnahme Mittelwert N/2
Verteilung

Das Minoritätenspiel

Von Challet und Zhang (1997) vorgeschlagen. N Agenten wählen A oder B; die Minderheit gewinnt. Selbstorganisation mit Überzufalls-Effizienz.

Das El-Farol-Bar-Problem

Arthur (1994): 100 Personen entscheiden über Barbesuch (Kapazität 60). Keine 'richtige' Strategie durch Reflexivität.

Begrenzte Rationalität

Agenten nutzen induktives Denken mit s einfachen Strategien. Die Koalition der 'Schwachen' erzeugt kollektive Effizienz.

Adaptive Strategien

Phasenübergang bei α = 2^m/N ≈ 0.34.

Phasenübergang

σ² = N/4 ist Zufallsniveau. α < α_c: Herdenverhalten. α > α_c: Selbstorganisation.

Strategieraum

Optimales m: 2^m ≈ 0.34N.

Finanzmärkte

Modelliert Käufer vs Verkäufer. σ²-Verhalten entspricht realer Marktvolatilität.

Verkehrslenkung

GPS-Navigation verschärft das Problem durch identical Routing.

Netzwerkressourcen

Wi-Fi-Kanäle, Lastverteilung: verteilte Algorithmen erreichen nahezu optimale Effizienz.