Berechnet die LC-Resonanzfrequenz (RLC Reihe oder Parallel): f₀=1/(2π√(LC)). f₀ ist bei Reihen- und Parallelschaltung identisch; R beeinflusst nur Q und Bandbreite. L oder C können berechnet werden; ausgegeben werden die Kreisfrequenz ω₀ und der charakteristische Widerstand √(L/C). L in H/mH/µH, C in F/µF/nF/pF, f in Hz/kHz/MHz.
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Wichtige Fakten
Kategorie
Math & Numbers
Eingabetypen
select, number
Ausgabetyp
json
Sample-Abdeckung
4
API bereit
Ja
Überblick
Der RLC-Resonanzfrequenzrechner bestimmt die Resonanzfrequenz f₀ eines LC-Schwingkreises aus Induktivität und Kapazität. Alternativ lassen sich die benötigte Induktivität L oder Kapazität C berechnen. Zusätzlich werden die Kreisfrequenz ω₀ und der charakteristische Widerstand √(L/C) ausgegeben.
Wann verwenden
Wenn du die Resonanzfrequenz eines RLC-Reihen- oder Parallelschwingkreises aus L und C berechnen möchtest.
Wenn für eine vorgegebene Frequenz und Kapazität die erforderliche Induktivität gesucht wird.
Wenn für eine vorgegebene Frequenz und Induktivität die passende Kapazität bestimmt werden soll.
So funktioniert es
1Wähle unter „Berechnen“, ob die Resonanzfrequenz f₀, die Induktivität L oder die Kapazität C gesucht wird.
2Gib die benötigten Werte für L, C oder f ein und wähle die passenden Einheiten.
3Der Rechner verwendet f₀ = 1/(2π√(L·C)) beziehungsweise die nach L oder C umgestellte Formel.
4Das Ergebnis enthält neben der gesuchten Größe auch ω₀ und den charakteristischen Widerstand √(L/C), gerundet auf die gewählte Anzahl an Dezimalstellen.
Anwendungsfälle
Auslegung und Prüfung abgestimmter LC-Schwingkreise in elektronischen Schaltungen.
Bestimmung von Spulen- oder Kondensatorwerten für Filter und HF-Abstimmungen.
Schnelle Plausibilitätsprüfung von Resonanzfrequenz, Kreisfrequenz und charakteristischem Widerstand.
Beispiele
1. Resonanzfrequenz eines LC-Schwingkreises
Elektronikentwickler
Hintergrund
Für einen Schwingkreis stehen eine Induktivität von 100 µH und ein Kondensator von 100 pF zur Verfügung.
Aufgabe
Die Resonanzfrequenz sowie ergänzende Kennwerte sollen berechnet werden.
Verwendung
„Resonanzfrequenz f0“ auswählen, L = 100 mit µH und C = 100 mit pF eingeben.
Dezimalstellen: 4; Frequenzeinheit: MHz
Ergebnis
Der Rechner liefert f₀ ≈ 1,5915 MHz, ω₀ ≈ 10.000.000 rad/s und einen charakteristischen Widerstand von 1000 Ω.
2. Induktivität für 1 MHz bestimmen
Schaltungsentwicklerin
Hintergrund
Ein abgestimmter Kreis soll bei 1 MHz mit einem Kondensator von 100 pF resonieren.
Aufgabe
Gesucht ist die erforderliche Induktivität.
Verwendung
„Induktivität L“ auswählen, C = 100 pF und f = 1 MHz eingeben.
Dezimalstellen: 4; Induktivitätseinheit: µH
FAQ
Welche Formel verwendet der Rechner?
Für die Resonanzfrequenz gilt f₀ = 1/(2π√(L·C)).
Kann der Rechner auch L oder C umstellen?
Ja. Aus einer vorgegebenen Frequenz und der jeweils anderen Größe lassen sich L oder C berechnen.
Gilt die Resonanzfrequenz für Reihen- und Parallelschaltungen?
Ja. Die ideale Resonanzfrequenz f₀ ist für RLC-Reihen- und Parallelschaltungen identisch.
Welche Einheiten werden unterstützt?
Für L stehen H, mH und µH, für C F, µF, nF und pF sowie für f Hz, kHz und MHz zur Verfügung.
Beeinflusst der Widerstand R die berechnete Resonanzfrequenz?
Nein. R ist kein Eingabewert und beeinflusst laut Formel nur Q und die Bandbreite, nicht f₀.