Berechnet den alveolär-arteriellen O₂-Gradienten (A-a) zur Differentialdiagnose der Hypoxämie. Alveolargasgleichung: PAO₂ = FiO₂ × (P_atm − 47) − PaCO₂ / 0.8 (RQ Standard 0.8); A-a = PAO₂ − PaO₂. Normal ≈ (Alter + 10) / 4 (Raumluft, Jung <15 mmHg, +3 mmHg pro Jahrzehnt). Normaler A-a: Hypoventilation oder Höhe (PaCO₂ erhöht); erhöht: V/Q-Mismatch, Shunt, Diffusionsstörung oder niedriges venöses O₂. P_atm Standard 760. Quellen: StatPearls NBK545153, LITFL, Cornell PICU. Keine medizinische Beratung.
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Wichtige Fakten
Kategorie
Health
Eingabetypen
number, select
Ausgabetyp
json
Sample-Abdeckung
4
API bereit
Ja
Überblick
Der Rechner bestimmt den alveolär-arteriellen Sauerstoffgradienten (A-a) aus PaO₂, PaCO₂, FiO₂, Alter und optionalem Atmosphärendruck. Er berechnet zusätzlich den erwarteten Normalwert und ordnet den Gradient als normal oder erhöht ein. Keine medizinische Beratung.
Wann verwenden
Zur strukturierten Einordnung einer Hypoxämie anhand einer arteriellen Blutgasanalyse.
Wenn zwischen Hypoventilation und einer gestörten Oxygenierung wie V/Q-Mismatch, Shunt oder Diffusionsstörung unterschieden werden soll.
Bei Blutgaswerten unter Raumluft, zusätzlichem Sauerstoff oder veränderten Druckverhältnissen, etwa in größerer Höhe.
So funktioniert es
1Gib PaO₂ und PaCO₂ aus der arteriellen Blutgasanalyse in mmHg ein.
2Wähle die FiO₂ zwischen 0,21 und 1,00 und gib das Alter in Jahren an.
4Ausgegeben werden PAO₂, A-a-Gradient, altersbezogener Normalwert, Verhältnis zum Normalwert und Kategorie; der Atmosphärendruck ist standardmäßig 760 mmHg.
Anwendungsfälle
Auswertung arterieller Blutgaswerte bei unklarer Hypoxämie in Pneumologie und Intensivmedizin.
Vergleich des gemessenen A-a-Gradienten mit dem altersbezogenen erwarteten Normalwert.
Berechnung unter verschiedenen FiO₂- oder Atmosphärendruckbedingungen zur ergänzenden Befundinterpretation.
Beispiele
1. Deutlich erhöhter A-a-Gradient bei Hypoxämie
Ärztliches Team in der Akutversorgung
Hintergrund
Bei einer 60-jährigen Person liegen arterielle Blutgaswerte unter Raumluft vor.
Aufgabe
PaO₂ ist mit 55 mmHg niedrig; es soll geprüft werden, ob der A-a-Gradient über dem altersbezogenen Normalwert liegt.
Verwendung
PaO₂ 55, PaCO₂ 32, FiO₂ 0,21 und Alter 60 eingeben. Den Atmosphärendruck auf dem Standardwert belassen.
Dezimalstellen: 1
Ergebnis
PAO₂ beträgt 109,7 mmHg, der A-a-Gradient 54,7 mmHg. Der erwartete Normalwert liegt bei 17,5 mmHg; das Ergebnis wird als deutlich erhöht eingestuft.
2. Normaler A-a-Gradient bei Hypoventilation
Pneumologische Befundbesprechung
Hintergrund
Bei einer 40-jährigen Person werden unter Raumluft PaO₂ 60 mmHg und PaCO₂ 70 mmHg gemessen.
Aufgabe
Es soll geprüft werden, ob die niedrige Oxygenierung mit einem erhöhten A-a-Gradienten einhergeht.
Verwendung
PaO₂ 60, PaCO₂ 70, FiO₂ 0,21 und Alter 40 eingeben. Den Atmosphärendruck standardmäßig auf 760 mmHg belassen.
FAQ
Welche Werte benötigt der A-a-Gradient-Rechner?
Er benötigt PaO₂, PaCO₂, FiO₂ und Alter. Der Atmosphärendruck ist optional.
Welche Einheit verwendet der Rechner?
PaO₂, PaCO₂, PAO₂ und der A-a-Gradient werden in mmHg berechnet.
Wie wird der A-a-Gradient berechnet?
Zuerst wird PAO₂ mit der Alveolargasgleichung berechnet. Anschließend wird PaO₂ von PAO₂ subtrahiert.
Was bedeutet ein normaler A-a-Gradient?
Ein normaler Gradient kann zu Hypoventilation oder vermindertem Atmosphärendruck passen. Die klinische Einordnung hängt vom gesamten Befund ab.
Was bedeutet ein erhöhter A-a-Gradient?
Ein erhöhter Gradient kann auf V/Q-Mismatch, Shunt, Diffusionsstörung oder niedriges venöses O₂ hinweisen. Er ersetzt keine ärztliche Beurteilung.