Tragfähigkeit eines Flachfundaments nach Terzaghi: q_ult = c·Nc·sc + q·Nq·sq + 0,5·γ·B·Nγ·sγ. Nc/Nq/Nγ und Formfaktoren werden automatisch berechnet. Streifen-, Quadrat- und Kreisfundament. Ergebnis in kPa.
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Wichtige Fakten
Kategorie
Math & Numbers
Eingabetypen
select, number
Ausgabetyp
json
Sample-Abdeckung
4
API bereit
Ja
Überblick
Dieser Tragfähigkeitsrechner ermittelt die ultimative Tragfähigkeit (q_ult) eines Flachfundaments nach der klassischen Terzaghi-Theorie. Durch Eingabe von Kohäsion, Reibungswinkel, Wichte, Fundamentbreite und Einbindetiefe berechnet das Tool automatisch die Tragfähigkeitsbeiwerte (Nc, Nq, Nγ) sowie die Formfaktoren für Streifen-, Quadrat- oder Kreisfundamente und liefert das Ergebnis präzise in kPa.
Wann verwenden
Bei der Vordimensionierung von Flachfundamenten wie Streifen-, Quadrat- oder Kreisfundamenten im Rahmen der geotechnischen Entwurfsplanung.
Zur schnellen Überprüfung der Grenztragfähigkeit von Böden unter Berücksichtigung von Kohäsion, Reibungswinkel und Auflast.
Für bodenmechanische Berechnungen im Bauingenieurwesen, um die Tragfähigkeit nach Terzaghi ohne manuelle Tabellenabfragen der Beiwerte zu ermitteln.
So funktioniert es
1Wählen Sie die Fundamentform (Streifenfundament, quadratisch oder kreisförmig) und geben Sie die geometrischen Abmessungen wie Breite (B) und Einbindetiefe (Df) ein.
2Tragen Sie die Bodenparameter ein: Kohäsion (c), Reibungswinkel (φ) und die Wichte des Bodens (γ).
3Der Rechner ermittelt automatisch die Tragfähigkeitsbeiwerte (Nc, Nq, Nγ) sowie die Formfaktoren (sc, sq, sγ) basierend auf dem Reibungswinkel.
4Das Tool berechnet die drei Anteile (Kohäsion, Auflast und Eigengewicht) und gibt die gesamte ultimative Tragfähigkeit (q_ult) in kPa aus.
Anwendungsfälle
Berechnung der Tragfähigkeit eines Streifenfundaments für eine Stützwand in sandigem Boden.
Dimensionierung eines quadratischen Einzelfundaments für eine Hallenstütze in bindigem Tonboden.
Geotechnische Nachweise im Studium oder Planungsbüro zur schnellen Verifizierung von Handrechnungen.
Beispiele
1. Tragfähigkeitsnachweis für ein Streifenfundament in Sand
Geotechnik-Ingenieur
Hintergrund
Für den Bau einer Stützmauer soll die Tragfähigkeit eines 2 m breiten Streifenfundaments in einem sandigen Boden ermittelt werden.
Aufgabe
Der Sand hat keine Kohäsion (c = 0 kPa), einen Reibungswinkel von 30° und eine Wichte von 18 kN/m³. Die Einbindetiefe beträgt 1 m.
Verwendung
Wählen Sie 'Streifenfundament', setzen Sie c = 0, phi = 30, gamma = 18, B = 2 und Df = 1.
shape = strip, c = 0, phi = 30, gamma = 18, B = 2, Df = 1
Ergebnis
Das Tool berechnet Nc = 30.1396, Nq = 18.4011, Nγ = 15.6680 und liefert eine ultimative Tragfähigkeit von ca. 613,24 kPa.
2. Quadratisches Fundament auf bindigem Boden
Tragwerksplaner
Hintergrund
Für eine Hallenstütze wird ein quadratisches Fundament mit 2 m Kantenlänge in einem Tonboden geplant.
Aufgabe
Der Boden weist eine Kohäsion von 20 kPa, einen Reibungswinkel von 25° und eine Wichte von 19 kN/m³ auf. Die Gründungstiefe liegt bei 1,5 m.
Verwendung
FAQ
Welche Fundamentformen werden unterstützt?
Der Rechner unterstützt Streifenfundamente, quadratische Fundamente und kreisförmige Fundamente mit den entsprechenden Formfaktoren nach Terzaghi.
Wie werden die Tragfähigkeitsbeiwerte Nc, Nq und Nγ bestimmt?
Diese Beiwerte werden analytisch auf Basis des eingegebenen Reibungswinkels (φ) nach den klassischen Terzaghi-Gleichungen berechnet.
Kann ich den Rechner für kohäsionslose Böden verwenden?
Ja, setzen Sie für kohäsionslose Böden (wie reinen Sand) den Wert der Kohäsion (c) einfach auf 0.
Was bedeutet die Einbindetiefe Df?
Df ist die Tiefe der Fundamentsohle unterhalb der Geländeoberfläche, die zur Berechnung der Auflast (q = γ · Df) herangezogen wird.
In welcher Einheit wird das Ergebnis ausgegeben?
Die ultimative Tragfähigkeit (q_ult) wird direkt in Kilopascal (kPa) bzw. Kilonewton pro Quadratmeter (kN/m²) angegeben.