Berechnet die komplexe Admittanz von Reihen- oder Parallelschaltungen RLC: Y=1/Z=G+jB, G=R/|Z|², B=−X/|Z|². Liefert Wirkleitwert, Blindleitwert, Betrag und Phasenwinkel. Beliebige R/L/C-Teilmenge.
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Wichtige Fakten
Kategorie
Math & Numbers
Eingabetypen
select, number
Ausgabetyp
json
Sample-Abdeckung
4
API bereit
Ja
Überblick
Der RLC-Admittanzrechner berechnet präzise die komplexe Admittanz (Y = G + jB) für Reihen- oder Parallelschaltungen aus Widerstand (R), Induktivität (L) und Kapazität (C) bei einer vorgegebenen Frequenz. Das Tool liefert sofort den Wirkleitwert (G), den Blindleitwert (B) sowie den Betrag und den Phasenwinkel der Admittanz, um die Analyse von Wechselstromkreisen zu vereinfachen.
Wann verwenden
Zur schnellen Bestimmung des komplexen Leitwerts (Admittanz) von RLC-Gliedern in der Wechselstromtechnik ohne manuelle komplexe Division.
Bei der Auslegung und Analyse von Parallelschaltungen, bei denen sich Admittanzen direkt addieren lassen.
Zur Überprüfung von Berechnungen der Phasenverschiebung und des Scheinleitwerts in Filtern oder Schwingkreisen.
So funktioniert es
1Wählen Sie die Schaltungstopologie (Reihen- oder Parallelschaltung) aus.
2Tragen Sie die Werte für den Widerstand (R), die Induktivität (L) und/oder die Kapazität (C) ein, wobei mindestens ein Wert angegeben werden muss.
3Geben Sie die Betriebsfrequenz in Hertz (Hz) an und legen Sie optional die Anzahl der Dezimalstellen fest.
4Der Rechner ermittelt die Impedanz (Z) sowie die Admittanz (Y) und gibt Wirkleitwert (G), Blindleitwert (B), Betrag und Phasenwinkel aus.
Anwendungsfälle
Berechnung des Scheinleitwerts und der Phasenverschiebung für die Dimensionierung von Netzwerken in der Energietechnik.
Analyse des Frequenzverhaltens von RLC-Gliedern in der Nachrichtentechnik und Filterentwicklung.
Schnelle Validierung von Hausaufgaben und Laborübungen im Elektrotechnik-Studium.
Beispiele
1. RLC-Reihenschaltung bei Netzfrequenz
Elektroingenieur
Hintergrund
Ein Ingenieur analysiert eine Reihenschaltung aus einem 100-Ohm-Widerstand, einer 0,1-Henry-Spule und einem 10-Mikrofarad-Kondensator bei einer typischen Netzfrequenz von 50 Hz.
Aufgabe
Bestimmung der komplexen Admittanz, um den Gesamtstrom bei bekannter Spannung zu berechnen.
Verwendung
Wählen Sie als Topologie 'Reihe', tragen Sie R = 100, L = 0.1, C = 0.00001 und die Frequenz = 50 ein.
Der Rechner ermittelt eine Impedanz von Z = 100 - j286,89 Ω und eine Admittanz von Y = 0,0011 + j0,0031 S mit einem Phasenwinkel von ca. 70,78°.
2. RLC-Parallelschaltung bei höherer Frequenz
Elektronik-Entwickler
Hintergrund
Für ein Filtersystem soll eine Parallelschaltung aus R = 100 Ω, L = 0,05 H und C = 100 µF bei einer Frequenz von 100 Hz untersucht werden.
Aufgabe
Schnelle Ermittlung des Wirk- und Blindleitwerts der Parallelschaltung zur Bestimmung der Resonanznähe.
Verwendung
FAQ
Was ist der Unterschied zwischen Impedanz und Admittanz?
Die Impedanz (Z) ist der komplexe Wechselstromwiderstand, während die Admittanz (Y) der Kehrwert der Impedanz ist und den komplexen Leitwert beschreibt.
Müssen alle Werte für R, L und C eingegeben werden?
Nein, Sie können eine beliebige Teilmenge eingeben. Es muss lediglich mindestens ein Wert (R, L oder C) angegeben werden.
Wie wird der Blindleitwert (B) interpretiert?
Ein positiver Blindleitwert (B > 0) weist auf ein kapazitives Verhalten hin, während ein negativer Blindleitwert (B < 0) ein induktives Verhalten signalisiert.
Unterstützt der Rechner sowohl Reihen- als auch Parallelschaltungen?
Ja, Sie können über die Topologie-Auswahl flexibel zwischen einer Reihenschaltung (series) und einer Parallelschaltung (parallel) wechseln.
Welche Maßeinheiten werden für die Eingabe verwendet?
Der Widerstand wird in Ohm (Ω), die Induktivität in Henry (H), die Kapazität in Farad (F) und die Frequenz in Hertz (Hz) angegeben.