Wichtige Fakten
- Kategorie
- Mathe, Datum & Finanzen
- Eingabetypen
- number
- Ausgabetyp
- json
- Sample-Abdeckung
- 0
- API verfügbar
- Yes
Überblick
Der C1V1-Molaritätsverdünnungsrechner berechnet präzise die benötigten Volumina von Stammlösung und Verdünnungsmittel für Laboranwendungen nach der Formel C1V1 = C2V2. Bei großen Konzentrationsunterschieden schlägt das Tool automatisch einen optimierten seriellen Verdünnungsplan vor, um präzise Arbeitslösungen herzustellen.
Wann verwenden
- •Wenn Sie eine Arbeitslösung mit einer bestimmten Zielkonzentration aus einer hochkonzentrierten Stammlösung ansetzen müssen.
- •Wenn der Konzentrationsunterschied so groß ist, dass eine direkte Pipettierung ungenau wäre und ein serieller Verdünnungsplan benötigt wird.
- •Zur schnellen Berechnung des benötigten Volumens an Verdünnungsmittel für ein gewünschtes Endvolumen.
So funktioniert es
- •Geben Sie die Konzentration Ihrer Stammlösung (C1) und die gewünschte Zielkonzentration (C2) ein.
- •Tragen Sie das gewünschte Endvolumen (V2) der fertigen Arbeitslösung ein.
- •Legen Sie optional einen bevorzugten Schrittfaktor für serielle Verdünnungen fest.
- •Starten Sie die Berechnung, um das benötigte Volumen der Stammlösung, das Volumen des Verdünnungsmittels sowie den seriellen Verdünnungsplan als JSON-Ergebnis zu erhalten.
Anwendungsfälle
Beispiele
1. Herstellung einer 1 M Arbeitslösung aus einer 10 M Stammlösung
Laborant in der Qualitätskontrolle- Hintergrund
- Für eine Titration wird eine 1 M Arbeitslösung benötigt. Es ist eine 10 M Stammlösung vorhanden. Das benötigte Endvolumen beträgt 100 ml.
- Problem
- Berechnung der genauen Volumina von Stammlösung und Wasser für die Verdünnung.
- Verwendung
- Tragen Sie 10 als Stammlösungskonzentration, 1 als Zielkonzentration und 100 als Endvolumen ein.
- Beispielkonfiguration
-
{ "stockConcentration": 10, "targetConcentration": 1, "finalVolume": 100, "preferredStepFactor": 10 } - Ergebnis
- Das Tool berechnet ein benötigtes Stammlösungsvolumen von 10 ml und ein Verdünnungsmittelvolumen von 90 ml.
2. Serielle Verdünnung für eine PCR-Standardkurve
Molekularbiologe- Hintergrund
- Für eine qPCR-Standardkurve muss eine DNA-Stammlösung von 10.000 nM auf eine Zielkonzentration von 1 nM verdünnt werden. Das Endvolumen soll 100 µl betragen.
- Problem
- Ein direkter Verdünnungsschritt (1:10.000) ist pipettiertechnisch ungenau.
- Verwendung
- Geben Sie 10000 als Stammlösungskonzentration, 1 als Zielkonzentration, 100 als Endvolumen und 10 als bevorzugten Schrittfaktor ein.
- Beispielkonfiguration
-
{ "stockConcentration": 10000, "targetConcentration": 1, "finalVolume": 100, "preferredStepFactor": 10 } - Ergebnis
- Das Tool liefert die Parameter für die einstufige Verdünnung sowie einen seriellen Verdünnungsplan mit einem Gesamtverdünnungsfaktor von 10.000 über mehrere 1:10-Schritte.
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FAQ
Was bedeutet die Formel C1V1 = C2V2?
Sie beschreibt das Verhältnis von Konzentration (C) und Volumen (V) vor und nach einer Verdünnung, da die absolute Stoffmenge konstant bleibt.
Wann schlägt der Rechner einen seriellen Verdünnungsplan vor?
Wenn der Konzentrationsunterschied zwischen Stammlösung und Zielkonzentration zu groß für eine präzise einstufige Verdünnung ist.
Welche Einheiten muss ich für die Konzentrationen verwenden?
Sie können beliebige Einheiten verwenden, solange Sie für Stammlösung und Zielkonzentration dieselbe Einheit nutzen.
Was bewirkt der bevorzugte Schrittfaktor?
Er definiert das Verdünnungsverhältnis pro Schritt (z. B. 10 für eine 1:10-Verdünnung) bei der Erstellung eines seriellen Verdünnungsplans.
Kann ich das Endvolumen in Mikrolitern oder Millilitern angeben?
Ja, das ausgegebene Volumen der Stammlösung und des Verdünnungsmittels entspricht immer der Einheit, die Sie für das Endvolumen gewählt haben.