Schätzt die Kühllast nach dem vereinfachten stationären ASHRAE-Verfahren: Transmission fühlbar Q_trans=Σ(A_i·U_i·ΔT) (eine Zeile „Fläche,U“), fühlbar durch Infiltration Q_s=1,23·ACH·V·ΔT, latent Q_l=3010·ACH·V·ΔW (ΔW aus Temperatur und rel. Feuchte über Magnus). Gesamtlast = fühlbar gesamt + latent gesamt. Temperatur in °C/K/°F (nur Differenzen), Fläche in m²/ft².
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Wichtige Fakten
Kategorie
Math & Numbers
Eingabetypen
textarea, select, number
Ausgabetyp
json
Sample-Abdeckung
4
API bereit
Ja
Überblick
Diese Kühllast-Schätzung berechnet die Gesamtlast eines Raums nach dem vereinfachten stationären ASHRAE-Verfahren aus Hüllflächen, U-Werten, Temperaturdifferenz, Luftwechselrate, Raumvolumen und relativer Feuchte. Das Ergebnis wird als JSON mit fühlbarer, latenter und gesamter Kühllast in Watt ausgegeben.
Wann verwenden
Für eine schnelle überschlägige Kühllastberechnung eines Raums.
Wenn Wärmeübertragung durch Bauteile und Infiltration beziehungsweise Lüftung gemeinsam betrachtet werden sollen.
Zum Vergleichen verschiedener Flächen, U-Werte, Temperaturbedingungen oder Luftwechselraten.
So funktioniert es
1Geben Sie jede Hüllfläche in einer eigenen Zeile im Format „Fläche, U-Wert“ ein, zum Beispiel „50, 0.5“.
2Wählen Sie m² oder ft² und tragen Sie Innen- und Außentemperatur, relative Feuchte, Raumvolumen sowie ACH ein.
3Das Tool berechnet die fühlbare Transmissionslast mit Fläche × U-Wert × Temperaturdifferenz.
4Zusätzlich werden fühlbare und latente Infiltrationslast berechnet und zur gesamten Kühllast in Watt addiert.
Anwendungsfälle
Überschlägige Kühllastprüfung für einzelne Wohn-, Büro- oder Nebenräume.
Vergleich von Gebäudehüllen anhand unterschiedlicher Flächen und U-Werte.
Bewertung des Einflusses von Luftwechselrate, Raumvolumen und Luftfeuchte auf die Kühllast.
Beispiele
1. Kühllast eines Raums mit zwei Hüllflächen
Gebäudeplaner
Hintergrund
Für einen Raum sollen Wärmeübertragung durch zwei Bauteile und der Luftaustausch bei sommerlichen Bedingungen überschlägig bewertet werden.
Aufgabe
Die fühlbare und latente Kühllast sowie die Gesamtlast sollen aus Innen- und Außentemperatur, Feuchte und Bauteildaten ermittelt werden.
Verwendung
Geben Sie die beiden Flächen als „50, 0.5“ und „10, 1.8“ ein. Verwenden Sie m², 24 °C innen, 33 °C außen, 50 % Innenfeuchte, 70 % Außenfeuchte, 120 m³ Raumvolumen und ACH 0,5.
Flächen: 50, 0.5
10, 1.8
Flächeneinheit: m²
Innentemperatur: 24 °C
Außentemperatur: 33 °C
Innenfeuchte: 50 %
Außenfeuchte: 70 %
Raumvolumen: 120 m³
ACH: 0,5
Ergebnis
Die geschätzte Transmissionslast beträgt 387 W, die fühlbare Infiltrationslast 664,2 W und die latente Infiltrationslast 2.365,41 W. Die gesamte Kühllast beträgt 3.416,61 W.
2. Dieselbe Berechnung mit Flächen in Quadratfuß
Technischer Planer
Hintergrund
Die Bauteilflächen liegen in einer Planung in ft² vor, während die übrigen Raumdaten unverändert bleiben.
Aufgabe
Das Ergebnis soll mit der m²-Eingabe vergleichbar bleiben, ohne die Flächen vorher manuell umzurechnen.
FAQ
Welche Eingabe benötigen die Hüllflächen?
Eine Fläche pro Zeile im Format „Fläche, U-Wert“, zum Beispiel „50, 0.5“. Der U-Wert wird in W/(m²·K) angegeben.
Welche Flächeneinheiten werden unterstützt?
Sie können Quadratmeter (m²) oder Quadratfuß (ft²) auswählen.
Welche Temperatureinheiten sind möglich?
Unterstützt werden Celsius (°C), Kelvin (K) und Fahrenheit (°F). Für die Berechnung wird die Temperaturdifferenz verwendet.
Was bedeutet ACH?
ACH ist die Luftwechselrate pro Stunde und beschreibt den kombinierten Luftaustausch durch Infiltration und Lüftung.
Welche Werte liefert das Ergebnis?
Das JSON-Ergebnis enthält die Transmissionslast, die fühlbare und latente Infiltrationslast sowie die gesamte fühlbare und gesamte Kühllast in Watt.
Geben Sie „538, 0.5“ und „108, 1.8“ ein, wählen Sie ft² und verwenden Sie dieselben Temperatur-, Feuchte-, Volumen- und ACH-Werte wie im ersten Beispiel.
Die umgerechneten Flächen führen zu einer Transmissionslast von 387,46 W und einer gesamten Kühllast von 3.417,08 W. Die geringe Abweichung entsteht durch die gerundeten ft²-Eingaben.