Zweck und Zielgruppe
Dieser Ablauf passt, wenn ein AGEX-Bundle vor der Übergabe an einen anderen Operator, eine Umgebung oder einen Partner eine fokussierte Signaturprüfung bestehen muss. Er richtet sich an Release-Prüfer, Sicherheitsteams und den Betrieb, die nachvollziehbar klären wollen, welche Angaben das Bundle zeigt, welcher Schlüssel signiert hat und ob die Belege ausreichen.
Geprüft wird ein einzelnes Artefakt; eine absolute Zusage für die gesamte Software-Lieferkette ist damit nicht verbunden. Halten Sie Bundle und Metadatenreferenz bereit, legen Sie zulässige AGEX-Version und sichtbare Felder fest und suchen Sie den Release-Nachweis mit dem Fingerabdruck des vertrauenswürdigen öffentlichen Schlüssels.
Schlüssel erzeugen und Paket ansehen
Verwenden Sie agex-keypair-generator ausschließlich für kurzlebiges Testmaterial. Schützen Sie den privaten Schlüssel sofort und halten Sie ihn aus Bundle, Logs und Übergabenotiz heraus. Der erzeugte öffentliche Schlüssel kann ein kontrolliertes Fixture unterstützen, ist aber nicht automatisch der Vertrauensanker der Produktion.
Mit agex-bundle-inspector erfassen Sie Version, Namen, Größe, MIME-Typ, Signierinformationen und Signaturpräsenz, ohne den Inhalt zu entschlüsseln. Vergleichen Sie alles mit der Referenz. Auch ein gültiges kryptografisches Ergebnis verlangt eine Erklärung, wenn sichtbare Metadaten nicht passen.
Verifizieren und entscheiden
Führen Sie agex-signature-verifier mit dem öffentlichen Schlüssel aus, dessen Herkunft durch einen unabhängigen Release-Nachweis oder einen kontrollierten Kanal bestätigt wurde. Bewerten Sie Prüfergebnis und Fingerabdruck zusammen. Bei fehlender, ungültiger, abweichender oder unbekannter Signatur stoppen Sie die Übergabe, sichern die Belege und verlangen Klärung oder ein neues Bundle.
Archivieren Sie beide Berichte, die Vertrauensquelle und die Entscheidung. Für Erstellung und vollständige Übergabe nutzen Sie den vorhandenen Workflow agex-secure-file-sharing; diese Prüfung transportiert keine Dateien, bestätigt keine Identität und garantiert keine absolute Sicherheit der Lieferkette.