Effekt-Typ
Thermoelement-Ansicht
Temperaturverteilung
Elektrische Messungen
Wärmefluss
Materialeigenschaften
Parameter
Temperaturen
Elektrische Parameter
Materialauswahl
Animationssteuerung
Schnelleinstellungen
Thermoelektrische Gleichungen
Was sind thermoelektrische Effekte?
Thermoelektrische Effekte beinhalten die Umwandlung von thermischer und elektrischer Energie.
Seebeck-Effekt
Spannung aus Temperatur: Der Seebeck-Effekt, entdeckt von Thomas Johann Seebeck im Jahr 1821, beschreibt die Erzeugung einer elektromotorischen Kraft (Spannung) in einem Leiter oder Halbleiter unter Temperatureinfluss.
Peltier-Effekt
Wärme aus Strom: Der Peltier-Effekt, entdeckt von Jean Charles Athanase Peltier im Jahr 1834, beschreibt die Absorption oder Freisetzung von Wärme, wenn ein elektrischer Strom durch eine Verbindung aus zwei verschiedenen Materialien fließt.
Thomson-Effekt
Wärme in Temperaturgradienten: Der Thomson-Effekt, vorhergesagt von William Thomson (Lord Kelvin) im Jahr 1851, beschreibt die Wärmeabsorption oder -freisetzung, wenn ein elektrischer Strom durch einen homogenen Leiter mit Temperaturgradienten fließt.
Thermoelektrische Materialien
Gütezahl ZT: Die Materialleistung wird durch die dimensionslose Gütezahl ZT = S²σT/κ charakterisiert.
Praktische Anwendungen
Temperaturmessung: Thermoelemente sind die am weitesten verbreiteten Temperatursensoren.Festkörperkühlung: Peltier-Elemente bieten zuverlässige, kompakte Kühlung.Stromerzeugung: Thermoelektrische Generatoren wandeln Abwärme direkt in Elektrizität um.
Historischer Kontext
Das Studium der thermoelektrischen Effekte begann im frühen 19. Jahrhundert.