Netzwerk-Kontagion (Granovetters Schwellenwertmodell)

Wie individuelle Schwellenwerte kollektive Kaskaden in sozialen Netzwerken auslösen

Netzwerkgraph
Adoptionskurve

Szenarien

Parameter

Netzwerktyp
Knotenanzahl (N) 80
Durchschnittlicher Grad 6
Schwellenwertverteilung
Anfangs aktiver Anteil 5%

Animation

Geschwindigkeit

Statistiken

Aktive Knoten
0
Gesamtknoten
0
Zeitschritt
0
Aktiver Anteil
0%
Kanten
0
Endgültige Adoption
--

Legende

Inaktiver Knoten
Neu aktiviert
Aktiver Knoten
Startknoten (Initial)

Granovetters Schwellenwertmodell

1978 schlug Mark Granovetter das Schwellenwertmodell des kollektiven Verhaltens vor: Jedes Individuum i hat einen persönlichen Schwellenwert phi_i und handelt nur, wenn der Anteil aktiver Nachbarn phi_i übersteigt. Anders als bei epidemischen Modellen mit einheitlicher Infektionswahrscheinlichkeit betont dieses Modell die Heterogenität.

Die Schwellenwertverteilung bestimmt die Ergebnisse. Gleichmäßig: allmähliche Ausbreitung. Bimodal: klarer Kipppunkt mit plötzlicher Kaskade. Potenzgesetz: die meisten sind leicht beeinflussbar.

Die Netzwerktopologie bestimmt den Einflussfluss. Zufällig (ER): vorhersagbare Ausbreitung. Kleine Welt (WS): Abkürzungen zwischen Clustern. Skalenfrei (BA): Hub-Knoten als Superverbreiter.

Wählen Sie den Netzwerktyp, passen Sie die Parameter an, wählen Sie die Schwellenwertverteilung und das Anfangsverhältnis. Klicken Sie auf Zurücksetzen und dann auf Abspielen/Schritt.