Evolutionäre Spieltheorie-Simulator

Interaktive Simulation evolutionärer Spieldynamik mit räumlicher Struktur, Mutation und Selektion

Populationsverteilung
Strategiefrequenz
Durchschnittliche Fitness

Replikatordynamik

Die Replikatogleichung beschreibt, wie Strategiefrequenzen in einer Population variieren: dx_i/dt = x_i(f_i - phi). Strategien mit überdurchschnittlicher Fitness wachsen. Dieser deterministische Rahmen verbindet evolutionäre Spieltheorie mit dynamischen Systemen.

Mutations-Selektions-Gleichgewicht

Mutation verhindert das Aussterben von Strategien. Im Gleichgewicht balancieren Selektion und Mutation. Erhöhte Mutation erhält Diversität; verringerte Mutation erlaubt Fixierung.

Phasenübergänge in der Evolution

Evolutionäre Spiele zeigen Phasenübergänge bei Parameteränderungen. Nahe dem kritischen Punkt produzieren kleine Änderungen dramatisch unterschiedliche evolutionäre Ergebnisse.

Räumliche Evolutionäre Spiele

Nowak und May zeigten, dass räumliche Struktur evolutionäre Ergebnisse grundlegend verändert. Kooperierer bilden Cluster, die sich gegenseitig vor Invasion schützen.

Netzwerkreziprozität

Netzwerkreziprozität funktioniert, weil räumliche Struktur positive Sortierung zwischen Kooperierern schafft.

Emergenz der Kooperation

Räumliche Struktur ermöglicht Kooperation, da Kooperierer Cluster bilden, deren innere Mitglieder hohe Auszahlungen erhalten.

Biologie

Die evolutionäre Spieltheorie erklärt biologische Phänomene von Bakterien bis Menschen, einschließlich öffentlicher Güterproduktion und viraler Evolution.

Wirtschaft

Modelliert begrenzte Rationalität und Lernen. Unternehmen imitieren erfolgreiche Konkurrenten anstatt perfekt zu optimieren.

Soziale Normen und Kultur

Soziale Normen entwickeln sich durch Imitation erfolgreicher Normen, ohne bewusste Gestaltung.