Interaktive Visualisierung ehrlicher Signale, Separierungsgleichgewicht und Spence-Modell
Die Theorie kostspieliger Signale (CST) erklaert, wie ehrliche Signale entstehen und stabil bleiben, wenn Individuen widerspruechliche Interessen haben. Die Kernaussage: Signale muessen ausreichend kostspielig sein, damit nur hochwertige Individuen sie sich leisten koennen.
Das Handicap-Prinzip (Zahavi, 1975) besagt, dass Merkmale, die das Ueberleben verringern, dennoch entstehen koennen, weil sie genetische Qualitaet zuverlaessig anzeigen. Grafen (1991) hat dies mathematisch formalisiert.
Spence (1973) wandte diese Idee auf die Wirtschaft an: Bildung dient als Signal der Arbeitsproduktivitaet, selbst wenn sie diese nicht erhoeht. Das Separierungsgleichgewicht entsteht, wenn hochbefaehigte Arbeitnehmer in Bildung investieren, weil sie weniger kostet.
Reale Beispiele: Pfauenschwanz (Biologie), Gazellenspruenge (Anti-Raubtier), Universitaetsabschluesse (Arbeitsmarkt), Luxusmarken (Veblen-Gueter), Religioese Rituale (kostspieliges Engagement), Spenden (kompetitiver Altruismus).