# Molare Leitfähigkeits-Rechner

Molare Leitfähigkeit Λm = κ/c, in S·cm²/mol und S·m²/mol; ergänze die Grenzleitfähigkeit Λ°m und sich den Dissoziationsgrad α = Λm/Λ°m und die Säurekonstante Ka = cα²/(1−α) für 1:1-Schwachelektrolyte frei. Anker: 0.01 M KCl (κ = 1412 µS/cm) liegt bei Λm = 141.2 S·cm²/mol, 94% des Grenzwerts 149.9 — starker Elektrolyt; 0.01 M Essigsäure erreicht nur 16.3, ein α von 4.2% und das berühmte Ka ≈ 1.8×10⁻⁵.

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- **Kategorie:** Science & Education

- **Schlagwörter:** molare leitfähigkeit, grenzleitfähigkeit, kappa durch c, dissoziationsgrad, schwachelektrolyt, dissoziationskonstante

## Überblick

Der Molare Leitfähigkeits-Rechner berechnet die molare Leitfähigkeit (Λm = κ/c) von Elektrolytlösungen präzise in S·cm²/mol und S·m²/mol. Durch die optionale Angabe der Grenzleitfähigkeit (Λ°m) ermittelt das Tool zusätzlich den Dissoziationsgrad (α) sowie die Dissoziationskonstante (Ka) für 1:1-Schwachelektrolyte gemäß dem Ostwaldschen Verdünnungsgesetz.

## Eingaben

- **Leitfähigkeit κ** (number): e.g. 1412
- **Leitfähigkeitseinheit** (select)
- **Konzentration c** (number): e.g. 0.01
- **Konzentrationseinheit** (select)
- **Grenzleitfähigkeit Λ°m (S·cm²/mol, optional)** (number): e.g. 149.9 (KCl) or 390.7 (HAc)

## Wann verwenden

- Wenn gemessene Leitfähigkeitswerte (κ) experimentell in molare Leitfähigkeiten umgerechnet werden sollen.
- Zur Bestimmung des Dissoziationsgrads und der Säurekonstante von schwachen Elektrolyten aus Leitfähigkeitsdaten.
- Zum Vergleich von starken und schwachen Elektrolytlösungen anhand ihrer Kohlrausch-Grenzleitfähigkeit.

## Funktionsweise

- Geben Sie die gemessene Leitfähigkeit κ ein und wählen Sie die passende Einheit (µS/cm, mS/cm oder S/m).
- Geben Sie die Konzentration c der Lösung ein und definieren Sie die Konzentrationseinheit (mol/l, mmol/l oder µmol/l).
- Tragen Sie optional die molare Grenzleitfähigkeit Λ°m in S·cm²/mol ein, um Dissoziationsgrad und Ka zu berechnen.
- Erhalten Sie unmittelbar die molare Leitfähigkeit in Standardeinheiten sowie weiterführende elektrochemische Kennzahlen.

## Anwendungsfälle

- Auswertung physikalisch-chemischer Laborpraktika zur Konduktometrie.
- Bestimmung der Säurekonstante (Ka/pKa) organischer Säuren über Leitfähigkeitsmessungen.
- Qualitätskontrolle und Überprüfung von Elektrolyt- und Standardlösungen wie KCl.

## Häufig gestellte Fragen

### Wie lautet die Grundformel für die molare Leitfähigkeit?

Die molare Leitfähigkeit berechnet sich aus dem Quotienten der spezifischen Leitfähigkeit κ und der Konzentration c: Λm = κ/c.

### Welche Einheiten werden für das Ergebnis ausgegeben?

Die molare Leitfähigkeit wird sowohl in S·cm²/mol als auch in der SI-Einheit S·m²/mol angegeben.

### Wozu dient die Eingabe der Grenzleitfähigkeit Λ°m?

Mit Λ°m berechnet das Tool den Dissoziationsgrad α = Λm/Λ°m und bei schwachen 1:1-Elektrolyten die Säurekonstante Ka.

### Welche Konzentrationseinheiten werden unterstützt?

Unterstützt werden Mol pro Liter (mol/l), Millimol pro Liter (mmol/l) und Mikromol pro Liter (µmol/l).

### Kann der Rechner für starke und schwache Elektrolyte verwendet werden?

Ja, für starke Elektrolyte zeigt der Quotient das Verhalten nahe dem Grenzwert, für 1:1-Schwachelektrolyte liefert er α und Ka.

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